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Das Projekt "Gewölbe der Geheimnisse" Seit 1994 arbeitet Reinhard Schmid in der ehemaligen Spitalskapelle an einem monumentalen Werk zum Thema TAROT. Bitte klicken Sie hier um gleich zu den Bildern zu gelangen. Auf www.reinhardschmid.de sehen Sie Reinhard Schmid's Tarotkarten in Farbe! Im späten 18. Jhdt. erfand der Franzose Court de Gébelin eine Geschichte, die den Ursprung der Tarot-/ Tarock- Karten im alten Ägypten ansiedelte. Danach heißt es, die Priester und Gelehrten hatten schon damals ein enormes Wissen angehäuft, um dessen Erhalt sie sich große Sorgen machten. Als sie sich eines Tages von einem übermächtigen Feind bedroht fühlten, versammelten sie sich, um einen Weg zur Bewahrung ihrer Lehren zu finden. Der Vorschlag, das gesamte Wissen in die Pyramiden einzumeißeln wurde nach langen Diskussionen verworfen. Von Menschenhand erschaffen, waren die steinernen Monumente letztlich auch zerstörbar. Die Idee, die zehn Weisesten des Landes sollten sich alles Wissen aneignen und es immer wieder an einen Schüler weitergeben, setzte sich ebenfalls nicht durch. Zu dicht sind Weisheit und Narretei beisammen und man hatte Angst, so mancher Gelehrte könnte sich in einen sinnlos daherplappernden Idioten verwandeln. Schließlich gelangte man zu der Erkenntnis, daß das einzig Dauerhafte auf dieser Welt das menschliche Laster ist! Man "verpackte" den geistigen Schatz in allegorischen Bildern und machte daraus ein Kartenspiel... Über die Jahrtausende gelangte es nach Europa und wird noch heute gespielt. Man nennt es hier im süddeutschen Raum TAROCK. Spricht man vom Kartenlegen im esoterischen Sinne, bezeichnet man es als TAROT (französisch). Während der Winterpause 94/95 wurde im Kapellenraum ein Holzgerüst errichtet, in das im Laufe der Zeit insgesamt 66 bemalte Glastafeln eingesetzt werden sollen. Die Gesamtfläche von etwa 5 x 14m wird dabei in drei "Zeilen" zu jeweils 22 Bildern gegliedert. In der untersten Zeile sehen Sie die Darstellung der Geschichte: "Wie die Karten aus Ägypten nach Bayern kamen". Die Zeile darüber wird dann die 22 Hauptkarten (große Arkana) des Tarot nach eigenen Entwürfen von Reinhard Schmid zeigen. Die Bilder sind mit Bleistift von hinten direkt auf die Glasscheiben gezeichnet!
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