TAROT! Eine Reihe geheimnisvoll anmutender Bilder, ein Kartenspiel, das Buch Toth. Erschaffen um die Weisheit der alten Ägypter zu bewahren... heißt es! Reinhard Schmid übernahm diesen Mythos und gibt ihn auf seine eigene Art und Weise wieder. 22 Hinterglasbilder (ca. 55 x 135 cm) sind in der Folge der großen Arkana arrangiert und erzählen die Geschichte, wie die Karten aus Ägypten nach Bayern kamen.

In der Zeile darüber entstehen momentan die Bilder der großen Arkana (Trumpfkarten). Die Hinterglasbilder werden alle zuerst mit Bleistift auf der Rückseite des Glases gezeichnet und später farbig ausgearbeitet. Diese Seite wird fortlaufend dem aktuellen Stand des Werkes angepaßt!

 


Bild

 

Geschichte

Karte

Das erste Bild aus dem Zyklus “Die Geschichte des Tarot” stellt die Entstehung der Welt nach der Vorstellung der alten Ägypter dar. Nach einem der verschiedenen Schöpfungsmythen tauchte aus dem Urozean ein Ei auf. Daraus “kroch” der erste Gott hervor. Atum, der Gott der Abendsonne bringt Schu (nächstes Bild) und Tefnut, die Göttin der Feuchte hervor. Den weiblichen Torso hat der Künstler hier als Symbol für das Lebensspendende verarbeitet. Der Narr
Nut, die Göttin des Himmels und Geb, der Gott der Erde sind die Kinder des Paares Schu und Tefnut. Schu, der Gott der Leere und des Luftraumes trennt Himmel und Erde und schafft damit den Lebensraum. Die beiden Löwen symbolisieren die Himmelsrichtungen Ost und West. Der Magier
Als Hauptgötter des Osiriskreises gelten die Kinder der Nut: Isis, Osiris, Seth und Nephtys. Isis und Osiris galten auch als “Kulturbringer”, waren die Lieblingsgötter breiter Bevölkerungsschichten. Sie sitzen im Bild auf einem hausförmigen Thron und Priester tragen eine Barke mit verschiedenen Symbolen der beiden Götter. Die Hohepriesterin
Als Osiris von seinem Bruder Seth aus Neid ermordet worden war, gebar Isis ihren Sohn Horus. In den Sümpfen versteckt, erzieht sie ihn zum Rächer seines Vaters. Seth, der im Bild das zerbrochene Lebens-zeichen des Osiris in der Hand hält, zerstückelt dessen Leichnam und verstreut die Teile in “alle Welt”. Die Herrscherin
Nachdem die Götter der “Neunheit von Heliopolis” ihren Platz eingenommen haben, etabliert sich langsam auch die Macht der Menschen. Königsbilder entstehen, in denen die Herrschermacht durch Verbindung des Löwenkörpers mit dem Menschengesicht Ausdruck gefunden hat: der Sphinx. Oben thront der spätere Hauptgott Amun, ursprünglich Gott des Windes und der Lüfte. Der Herrscher
Amenophis IV. schafft alle bisherigen Götter ab und verehrt als Einzigen “Aton”, die Sonne. Er ändert seinen Namen in Echnaton und indem er behauptet als einziger Zugang zu Aton zu haben, werden die Priester entmachtet, da sie nicht mehr als Mittler zwischen Menschen und Göttern gebraucht werden- sie stehen im Bild vor einem Abgrund. Sehr viel bekannter als Echnaton selbst ist seine Frau Nofretete. Der Hohepriester
Isis suchte sämtliche, über das Land zerstreute Teile des Osiris wieder zusammen und erweckt ihn zu neuem Leben. Der treue Anubis hilft ihr dabei. Der Körper des Osiris ist als riesiges Ankh- bzw. Lebens- Zeichen dargestellt. Die Liebenden
Horus, Isis´ Sohn ist inzwischen zu einem kräftigen jungen Mann herangewachsen. Um seinen Vater zu rächen zog er aus, um mit Seth zu kämpfen. Seth zerreißt ein Auge des Horus, doch Thot, der Gott der Wissenschaft formt ein neues und setzt es Horus wieder ein. Der im Kampf unterliegende Seth rehabilitiert sich später, indem er Apophis, den schlangenartigen Gegner des Sonnengottes tötet. Der Wagen
Nachdem Osiris wieder zum Leben erweckt worden war steigt er auf zum Totenrichter. Im Bild begibt er sich in einem futuristisch anmutenden Gefährt auf seine neue Position. Jeder Ägypter mußte auf dem Weg ins Jenseits vor ihn treten und sein Herz gegen die Feder der Maat aufwiegen lassen. Die Gerechtigkeit
In den folgenden vier Bildern ist dargestellt, wie die Tarot Karten der Überlieferung nach entstanden. Auf diesem Bild sehen wir den Gott Thot mit seinen Priestern. Der Eremit
Wie bereits am Anfang erzählt, wägen die Priester und Gelehrten verschiedene Möglichkeiten ab, Ihr Wissen für die Nachwelt zu erhalten. Die Göttin Hathor gibt einen Hinweis auf die Mögliche bedeutung des Wortes Tarot. Das Glücksrad

Fortsetzung Seite 2


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