Fortsetzung von Seite 1
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Bild
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Geschichte
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Karte
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Die beiden Horusaugen sind ein Symbol für die Weitsicht der Schöpfer der Karten. Sie nutzten die menschliche Lasterhaftigkeit aus um ihren geistigen Schatz zu bewahren. | Die Kraft |
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Die Aufgabe ist erledigt und unter der Aufsicht des Gottes Thot werden die Karten unters Volk gebracht. Nun kann nichts weiter getan werden. Die Priester müssen abwarten und sehen ob das Vorhaben gelingt. | Der Gehängte |
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Wie von Thot vorausgesehen, wird das Ägyptische Reich endgültig von fremden Völkern erobert. Zunächst von Alexander dem Großen. Rechts sehen wir Kleopatra, die ihr geschickes Spiel um die Macht schließlich doch verliert. Nun regieren die Römer, bis auch sie von neuen Eroberern vertrieben werden. | Der Tod |
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Als die oströmischen Kaiser die ägyptischen Tempel schließen ließen,
verschwand mit den Priestern auch das Wissen um die Hieroglyphen.
Sie sollten erst ca. 1500 Jahre später wieder entziffert werden. Der christliche Glaube verbreitet sich über das ganze Land. Noch heute sind etwa 10% der Bevölkerung Kopten (d.h. Angehörige der christlichen Kirche in Ägypten). |
Die Mäßigkeit |
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Seth, ursprünglich die Verkörperung des Bösen tötet Apophis, die Schlange der Unterwelt. In diesem Bild kommt er in der Gestalt des Inquisitors daher, der vorgibt, das Böse zu verfolgen. In Wirklichkeit ist er selbst ein Teil der Schlange. | Der Teufel |
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Die Waffengöttin Neith und die Kriegsgöttin Sachmet grüßen sich freundlich, da die eine ohne die andere nichts anfangen kann. Natürlich führen beide nichts gutes im Schilde. Die Menschen ziehen sich hinter immer stärkere Mauern zurück (Festungen) und doch hält der Tod reiche Ernte. | Der Turm |
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Court de Gébelin, dem wir die Geschichte des Tarot verdanken, erhält von Sothis (= Sirius) die Karten und die Idee, zu ebendieser Geschichte. War es nur ein geschickter Trick eines Kartenlegers oder wirklich Eingebung- wer weiß... | Der Stern |
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Die industrielle Revolution wird zunächst auf dem Rücken der Massen ausgetragen. Chons tritt an die Stelle des Urkapitalisten, der das Leben der Arbeiter in der Hand hat. | Der Mond |
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Durch die Jahrhunderte sind die Karten endlich nach Bayern gelangt. Bei einer kühlen Maß Bier tarockieren Chepre und Nefertem im Biergarten. Wie es die weisen Priester vor 2000 Jahren vorausgesehen hatten, erfreuen sich die Menschen noch immer an ihrem Kartenspiel. | Die Sonne |
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Der hier gezeigte Ägypter freut sich: Sein Herz wurde auf dem Weg ins Jenseits vor Osiris gewogen und für gut und edel befunden. Er darf jetzt weiterziehen und das ewige Leben ohne Arbeit, Mühsal und Leid genießen. | Das Gericht |
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Hier schließt sich der Kreis. Das weibliche, lebensspendende ist jetzt nicht wie am Anfang mit dem Ei des Ursprungs, sondern mit dem Schen- Ring als Symbol für Ewigkeit dargestellt. | Die Welt |
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| Reinard Schmid |
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