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Rudolf Schmid in den "Gewölben der Geheimnisse" Beim Eintreten in die "Gewölbe der Geheimnisse" sehen Sie am Ende des Vorraumes einen gläsernen Raumteiler der mit Malereien versehen ist. Links und rechts stehen zwei menschliche Gestalten, die sich über die Durchgangsöffnung hinweg bunte Blumen zuwerfen.
Vor dem Durchschreiten der Türöffnung sollte man die Malerei genauer betrachten. Links ist die ägyptische Göttin "Heket" dargestellt. Mit ihrem Froschkopf steht Sie als Symbol für werdendes Leben. Rechts, die männliche Gestalt trägt einen Walkman, der unsere Zeit versinnbildlichen soll. Die beiden werfen sich über die Jahrtausende bunte Blüten zu. Dies stellt die schöne Seite im Leben der Menschen dar. Die Bildaussage setzt sich auf der Rückseite fort. Die formale Abgrenzung der Malerei ist die Gleiche, doch die weibliche Gestalt ist nun keine Göttin mehr, sondern eine lebende Mumie. Ihr gegenüber steht jetzt eine Zwittergestalt, halb Mensch, halb Roboter, und aus den schönen Blumen ist altes, welkes Laub geworden. In der Mitte des Bildes sehen Sie Kain und Abel und dahinter eine Atombombenexplosion.
Kain steht vor dem ermordeten Abel und schaut betroffen zu Gott auf. Stellvertretend für alle Menschen meint er: Was haben wir nur angestellt in den Jahrtausenden... die andere Seite im Leben der Menschen. Diese kritische Aussage stammt aus der Hand des Künstlers Rudolf Schmid, von dem noch weitere Arbeiten in den Ägayrischen Gewölben zu sehen sind. Ein Bilderzyklus über die Kleidung der Menschen beginnt im Paradies. Er setzt sich über die Ägypter bis zur Viechtacher Tracht fort und bildet mit diesen beiden Schwerpunkten eine unserer Brücken von Ägypten nach Bayern.
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Rudolf Schmid ist weit über die Grenzen seines Heimatortes als der Künstler der Gläsernen Scheune bekannt. Rudolf und Margarete Schmid haben die Gläsernen Scheune in den letzten 20 Jahren zu einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Ostbayerns gemacht. Informationen zur Gläsernen Scheune erhalten Sie in Ostbayerischen Verkehrsämtern, in den Ägayrischen Gewölben und bei
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