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Die Grabkammer des Tempelastronomen Pepi Nakht um 1425 v. Chr. (18. Dynastie) - Theben-West, Ägypten Die Vorkammer zum Grab des Nakht (auch Nacht), eines Tempelastronomen und Stundenbeobachters des Amun-Tempels in Karnak, zeigt Szenen aus dem Alltag der alten Ägypter besonders anschaulich und lebendig .
Diese Wandbilder sollten auf magische Weise auch im Jenseits für das leibliche Wohl des Toten sorgen und sogar die eheliche Gemeinde mit seiner Frau Taüit weiterbestehen lassen. Die Ägypter stellten sich das Leben im Jenseits genauso vor, wie das Leben im Diesseits, falls der Verstorbene die Prüfung vor dem Totengericht bestanden hatte. So sind wir durch Grabbeigaben, Reliefs und Wandbilder sehr gut über das Leben im alten Ägypten vor 3-5000 Jahren unterrichtet. Diese im Jahr 1889 entdeckte Grabkammer liegt in der heutigen Ortschaft Sheikh-abd-el-Qurna nahe dem Eingang ins Tal der Könige. Sie ist heute zugemauert und nicht mehr zu besichtigen, da die feuchte Atemluft der vielen Besucher die dreieinhalbtausend Jahre alten Materialien sehr gefährdet hat. Diese Grabkammer ist bei weitem nicht die größte und prunkvollste, aber durch die Vielfalt der Bilder wohl die interessanteste Kammer des neuen Reiches. Als Vorlagen für die exakte Wiedergabe der Bilder in Originalgröße dienten Zeichnungen, die 1907-10 von Wissenschaftlern des Metropolitan-Museums New York erstellt und veröffentlicht wurden. |
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